Mechanische Lymphdrainage

 

Bei der mechanischen Lymphdrainage (Gleitwellenmassage) wird das Bindegewebe nicht durch Hand- und Fingermassagetechniken gestärkt, sondern durch ein spezielles Gerät, das gleichmäßigen Druck auf Haut und Bindegewebe ausübt. Dieses Gerät deckt den gesamten Körper ab und sieht aus, wie ein überdimensionaler Plastikanzug. Dieser „Anzug“ ist mit überlappenden Luftkammern ausgestattet und übt nach und nach vom Fuß bis zu den Schultern leichten Druck auf die Haut aus. Auf diese Weise entstehen sanft gleitende Druckwellen, die das Lymphsystem aktivieren.

Die mechanische Lymphdrainage wird vor allem bei Schwellungen und Wassereinlagerungen am Unterkörper und am Bauch verwendet. Deshalb ist sie besonders geeignet für Frauen, die unter Wassereinlagerungen an den Beinen leiden oder nach der Entbindung mit dem Babybauch kämpfen. Aber auch bei Cellulite, Besenreisern und Krampfadern kann eine mechanische Lymphdrainage helfen. 

 

Wann darf ich die Lymphdrainage nicht anwenden?

Bei einer korrekten und professionellen Anwendung der Lymphdrainage tauchen Nebenwirkungen nur selten auf. Du solltest jedoch unter Rücksprache mit Deinem behandelnden Arzt von einer Lymphdrainage Abstand nehmen, falls bei Dir eine oder mehrere der folgenden Beschwerden vorliegen: 

– starke allergische Reaktionen

– Herzschwäche oder Herzerkrankung

– Blutgerinnungsstörungen bzw. Blutgerinnsel

– starke Entzündungen